{"id":8317,"date":"2021-06-08T12:15:19","date_gmt":"2021-06-08T10:15:19","guid":{"rendered":"https:\/\/fge.swebwp.oci.eu\/?page_id=8317"},"modified":"2024-05-31T11:57:41","modified_gmt":"2024-05-31T09:57:41","slug":"masnahmen-zur-forderung-der-berufstatigkeit-von-menschen-mit-behinderung","status":"publish","type":"page","link":"https:\/\/fge.swebwp.oci.eu\/de\/startseite\/grenzganger\/deutschland-frankreich\/arbeitsrecht\/behinderung-und-arbeit-in-frankreich\/masnahmen-zur-forderung-der-berufstatigkeit-von-menschen-mit-behinderung\/","title":{"rendered":"Ma\u00dfnahmen zur F\u00f6rderung der Berufst\u00e4tigkeit von Menschen mit Behinderung"},"content":{"rendered":"\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Die besonderen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr behinderte Menschen<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">Wer als behinderter Arbeitnehmer anerkannt ist, kann insbesondere folgende Ma\u00dfnahmen nutzen\u00a0:<\/h3>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>berufliche Orientierungshilfe durch den Rechts- und Autonomieausschuss f\u00fcr Behinderte (Commission des Droits et de l\u2019Autonomie des Personnes Handicap\u00e9es \u2013 CDAPH), um in einer Behindertenwerkstatt oder einem Integrationsbetrieb, auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einem Zentrum f\u00fcr berufliche Rehabilitation arbeiten zu k\u00f6nnen\u00a0;<\/li>\n\n\n\n<li>Unterst\u00fctzung durch das Netzwerk Cap emploi, das Arbeitspl\u00e4tze an behinderte Arbeitnehmer vermittelt\u00a0;<\/li>\n\n\n\n<li>die von den Sameth (services d\u2019aide au maintien dans l\u2019emploi des travailleurs handicap\u00e9s) erbrachten speziellen Hilfsangebote f\u00fcr Behinderte, damit diese ihren Arbeitsplatz behalten k\u00f6nnen\u00a0;<\/li>\n\n\n\n<li>die Verpflichtung zur Besch\u00e4ftigung von behinderten Arbeitnehmern\u00a0;<\/li>\n\n\n\n<li>Zugang zum \u00f6ffentlichen Dienst durch (normale oder an die besonderen Bed\u00fcrfnisse angepasste) Bewerbungsverfahren oder durch Einstellungen mit einem individuellen Arbeitsvertrag;<\/li>\n\n\n\n<li>die Hilfen der Vereinigung f\u00fcr die Verwaltung des Fonds zur Eingliederung Behinderter in den Arbeitsmarkt (Association de Gestion du Fonds pour l\u2019Insertion Professionnelle des Personnes Handicap\u00e9es \u2013 AGEFIPH). Dieser Fonds wird durch die Ausgleichszahlungen der Unternehmen gespeist, die mindestens 20 Besch\u00e4ftigte haben, aber nicht wie gesetzlich vorgeschrieben einen Anteil behinderter Arbeitnehmer von 6 % erreichen. Diese Hilfen stehen sowohl den Arbeitnehmern als auch den Arbeitgebern zur Verf\u00fcgung.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Die AGEFIPH-Hilfen gliedern sich in drei Bereiche:<\/h4>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>Finanzielle Unterst\u00fctzung: Wiedereinstieg ins Berufsleben, Aus- und Weiterbildung, Existenzgr\u00fcndung etc.<\/li>\n\n\n\n<li>Kontaktvermittlung zu Einrichtungen und Vereinen, die Hilfen anbieten<\/li>\n\n\n\n<li>Hilfen f\u00fcr den Arbeitgeber: Hilfe bei der Anpassung des Betriebs, Weiterbesch\u00e4ftigung, Schulungen, etc.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Die Anerkennung als behinderter Arbeitnehmer er\u00f6ffnet au\u00dferdem einen bevorrechtigten Zugang zu verschiedenen Hilfsma\u00dfnahmen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigungsf\u00f6rderung, f\u00fcr Aus- und Weiterbildungen und f\u00fcr die Anpassung der bestehenden Instrumente (Ausbildungsvertrag, Eingliederungsvertrag CUI etc.).<\/p>\n\n\n\n<p>Im April 2018 hat die AGEFIPH ihr gesamtes Angebot an finanziellen Hilfen neu gestaltet. Die gew\u00e4hrten finanziellen Hilfen h\u00e4ngen von der Situation des behinderten Menschen ab. Sie umfassen insbesondere&nbsp;:<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00a0Beihilfen zur Unternehmensgr\u00fcndung,<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Zusch\u00fcsse zu den Unkosten der behinderten Menschen bei Schulungen,<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Ausbildungsbeihilfen im Rahmen der F\u00f6rderung des Zugangs zu Besch\u00e4ftigung,<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Beihilfen im Rahmen der F\u00f6rderung des Zugangs zu Besch\u00e4ftigung,<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Beihilfen f\u00fcr den Nachteilsausgleich bei Behinderung<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>F\u00fcr Arbeitnehmer mit anerkannter Behinderung und ganz allgemein f\u00fcr alle Arbeitnehmer, die auf einem Arbeitsplatz arbeiten, der aufgrund der Verpflichtung zur Besch\u00e4ftigung behinderter Arbeitnehmer besteht, ist die gesetzliche K\u00fcndigungsfrist bei einer Entlassung doppelt so lang, darf jedoch die H\u00f6chstdauer von drei Monaten nicht \u00fcberschreiten.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Berufliche Orientierung der behinderten Person<\/h2>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">1\u00b0 Der allgemeine Arbeitsmarkt<\/h3>\n\n\n\n<p>Wenn angenommen wird, dass die behinderte Person in der Lage ist, in einem normalen Arbeitsumfeld, d. h. au\u00dferhalb einer speziellen F\u00f6rdereinrichtung, zu arbeiten, muss der Besch\u00e4ftigungsbetrieb f\u00fcr den betreffenden Arbeitnehmer einen angepassten Arbeitsplatz einrichten oder die notwendigen Ma\u00dfnahmen ergreifen, um den Arbeitsplatz anzupassen, auf dem der Arbeitnehmer eingestellt wird.<\/p>\n\n\n\n<p>Eine spezielle Einrichtung, die Arbeitspl\u00e4tze an behinderte Arbeitnehmer vermittelt, ist Cap emploi. Cap emploi ist ein in Frankreich landesweit agierendes Netzwerk, dem Einrichtungen, die sich auf die Vermittlung behinderter Arbeitnehmer spezialisiert haben, und Arbeitgeber angeh\u00f6ren. Es hat die Aufgabe, die Bed\u00fcrfnisse der behinderten Menschen zu analysieren, ihnen eine berufliche Orientierung zu bieten und sie ebenso wie deren potenzielle Arbeitgeber zu begleiten. Cap emploi hat Standorte in jeder Region:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.agefiph.fr\/annuaire\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.agefiph.fr\/annuaire<\/a><\/p>\n\n\n\n<p>Heute gibt es au\u00dferdem Integrationsbetriebe (entreprises adapt\u00e9s \u2013 EA), bei denen es sich um Unternehmen der Solidarwirtschaft handelt. Sie sind verpflichtet, 80 % ihrer Stellen mit behinderten Arbeitnehmern zu besetzen. So bieten sie Behinderten eine M\u00f6glichkeit zur Integration in den Arbeitsmarkt. Um eine Stelle in einem Integrationsbetrieb zu erhalten, muss die Person zun\u00e4chst als behinderter Arbeitnehmer anerkannt worden sein. Nach einer Empfehlung zur beruflichen Orientierung durch den CDAPH kann der behinderte Arbeitnehmer dann auf Vorschlag der Arbeitsagentur France Travail oder von Cap emploi von einem Integrationsbetrieb eingestellt werden. Ein Integrationsbetrieb kann einen behinderten Arbeitnehmer auch ohne den Umweg \u00fcber die beiden genannten Stellen einstellen, wenn die betreffende Person bisher in einer Behindertenwerkstatt (ESAT) gearbeitet hat oder nur in einen anderen Integrationsbetrieb wechseln m\u00f6chte.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">2\u00b0 Behindertenwerkstatt (Etablissement ou Service d\u2019Aide par le Travail \u2013 ESAT)<\/h3>\n\n\n\n<p>Zust\u00e4ndig f\u00fcr die soziale und berufliche Eingliederung von behinderten Menschen sind die medizinisch-sozialen Einrichtungen. Sie erm\u00f6glichen es den Betroffenen, die aufgrund ihrer Behinderung nicht selbst\u00e4ndig genug sind, um auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt oder in einem Integrationsbetrieb zu arbeiten, einer beruflichen T\u00e4tigkeit in einem gesch\u00fctzten Umfeld nachzugehen.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Allgemeinen handelt es sich dabei um Arbeiten in Gr\u00fcnanlagen, um Verpackungst\u00e4tigkeiten f\u00fcr den Vertrieb oder um hauswirtschaftliche Arbeiten.<\/p>\n\n\n\n<ul class=\"wp-block-list\">\n<li>\u00a0Bedingungen f\u00fcr die Arbeit in einer Werkstatt (ESAT):<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Besch\u00e4ftigung als behinderter Arbeitnehmer und entsprechende Empfehlung zur beruflichen Orientierung durch den\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0\u00a0 CDPAH<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Anerkennung als behinderter Arbeitnehmer (RQTH)<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Mindestalter: 20 Jahre (in Ausnahmef\u00e4llen ab 16 Jahren)<\/li>\n\n\n\n<li>\u00a0Eine Arbeitsf\u00e4higkeit von weniger als 1\/3 der Erwerbsf\u00e4higkeit oder Arbeitsf\u00e4higkeit einer nicht behinderten Person, oder, bei einem Behinderten, dessen Arbeitsf\u00e4higkeit bei 1\/3 oder mehr der Erwerbs-\/Arbeitsf\u00e4higkeit einer nicht behinderten Person liegt, wenn er eine oder mehrere medizinische, p\u00e4dagogische, soziale oder psychologische Hilfen ben\u00f6tigt.<\/li>\n<\/ul>\n\n\n\n<p>Der Arbeitnehmer hat nicht den Status eines Besch\u00e4ftigten, er ist jedoch gegen alle sozialen Risiken, z. B. Arbeitslosigkeit, gesch\u00fctzt. Das Arbeitsentgelt liegt zwischen 55 und 110 % des gesetzlichen Mindeststundenlohns \u201eSMIC horaire\u201c. Die ESAT werden von den Krankenversicherungen finanziert und verf\u00fcgen au\u00dferdem \u00fcber Mittel durch Einnahmen aus den wirtschaftlichen T\u00e4tigkeiten der Werkst\u00e4tten, die mit der Herstellung von Produkten oder der Erbringung von Dienstleistungen generiert werden.<\/p>\n\n\n\n<p>Im Departement Moselle gibt es 26 Werkst\u00e4tten, darunter 6 im Gemeindeverband Metz M\u00e9tropole. Weitere Informationen zu den Kontaktdaten der ESAT finden Sie \u00fcber den nachstehenden Link :&nbsp;<a href=\"http:\/\/annuaire.action-sociale.org\/etablissements\/adultes-handicapes\/etablissement-et-service-d-aide-par-le-travail--e-s-a-t---246.html\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">http:\/\/annuaire.action-sociale.org\/etablissements\/adultes-handicapes\/etablissement-et-service-d-aide-par-le-travail&#8211;e-s-a-t&#8212;246.html<\/a>&nbsp;&nbsp;<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\">3\u00b0 Zentrum f\u00fcr berufliche Rehabilitation<\/h3>\n\n\n\n<p>Hierbei handelt es sich um eine medizinisch-soziale Einrichtung, die auf die berufliche Rehabilitation spezialisiert ist, um eine berufliche Neuorientierung der Arbeitnehmer mit Behinderung zu erreichen. Es kann ein Rehabilitationsvertrag oder ein Praktikum vereinbart werden.<\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Der Vertrag<\/h4>\n\n\n\n<p>Er kann f\u00fcr eine<strong>&nbsp;Dauer von drei Monaten bis zu einem Jahr&nbsp;<\/strong>abgeschlossen werden und soll es erm\u00f6glichen, dass der behinderte Arbeitnehmer wieder an seinen gewohnten fr\u00fcheren Arbeitsplatz zur\u00fcckkehren kann und dieser an die Behinderung des Arbeitnehmers angepasst wird.&nbsp;Der Vertrag kann insbesondere nach einer Teilzeitt\u00e4tigkeit aus therapeutischen Gr\u00fcnden abgeschlossen werden, um die Wiederaufnahme der Arbeit in Vollzeit zu erm\u00f6glichen.<strong>&nbsp;Der behinderte Arbeitnehmer wird dann ein Arbeitsentgelt erhalten, das in Absprache mit ihm, dem Arbeitgeber, der Krankenkasse und dem Betriebsarzt vereinbart wird.<\/strong><\/p>\n\n\n\n<h4 class=\"wp-block-heading\">Das Praktikum<\/h4>\n\n\n\n<p>Einem Arbeitnehmer, der nach einer krankheitsbedingten Abwesenheit, einem Arbeitsunfall oder einer Berufskrankheit die Anerkennung als behinderter Arbeitnehmer erhalten hat und nicht mehr in der Lage ist, seine gew\u00f6hnliche Berufst\u00e4tigkeit auszu\u00fcben, kann ein Praktikum zur beruflichen Rehabilitation angeboten werden. Die Dauer des Praktikums betr\u00e4gt zwischen 10 und 30 Monaten. Ziel ist es, dass der behinderte Arbeitnehmer neue Fachkenntnisse erwirbt, die ihm eine R\u00fcckkehr auf den Arbeitsmarkt erm\u00f6glichen. W\u00e4hrend des Praktikums erhalten Arbeitnehmer, die zuvor krankgeschrieben waren, weiterhin das von der Sozialversicherung gezahlte Krankengeld; Arbeitnehmer, die zuletzt arbeitslos waren, k\u00f6nnen die Beihilfe f\u00fcr die R\u00fcckkehr in ein Besch\u00e4ftigungs-\/Ausbildungsverh\u00e4ltnis (allocation d\u2019aide au retour \u00e0 l\u2019emploi-formation) in Anspruch nehmen. Unter bestimmten Umst\u00e4nden k\u00f6nnen diese Eink\u00fcnfte auch zur Beihilfe f\u00fcr behinderte Erwachsene und zu der von der Sozialversicherung gezahlten Erwerbsminderungsrente hinzukommen.<\/p>\n\n\n\n<h3 class=\"wp-block-heading\"><strong>4\u00b0 Der sogenann<\/strong>t<strong>e \u201eSprungbrettvertrag\u201c (contrat tremplin)<\/strong><\/h3>\n\n\n\n<p>Der \u201eSprungbrettvertrag\u201c ist ein befristeter Vertrag, mit dem letztlich eine Besch\u00e4ftigung auf dem allgemeinen Arbeitsmarkt erreicht werden soll. Bei diesem Vertrag handelt es sich um eine neue Form des Arbeitsvertrags f\u00fcr behinderte Menschen, die in einer F\u00f6rdereinrichtung arbeiten. Er erm\u00f6glicht einen \u00dcbergang zwischen Behindertenwerkstatt bzw. Integrationsbetrieb und den Unternehmen der freien Wirtschaft. Arbeitnehmer, die bereit sind, einen solchen Vertrag abzuschlie\u00dfen, erhalten bis zu 24 Monate lang eine individuelle Betreuung. Beim \u201eContrat tremplin\u201c handelt es sich um ein neues Instrument, das in sechs Regionen versuchsweise eingef\u00fchrt wurde. Die ersten dieser Vertr\u00e4ge wurden im November 2018 abgeschlossen.<\/p>\n\n\n\n<h2 class=\"wp-block-heading\">Start von Handimooc<\/h2>\n\n\n\n<p>Handimooc ist eine kostenlose Online-Schulung, die im Juni 2018 eingef\u00fchrt wurde. Mit ihr k\u00f6nnen Arbeitsuchende bei ihrer Stellensuche durch Tools und Beratungsangebote unterst\u00fctzt werden. Die Schulung ist in verschiedene Kapitel zu einzelnen Phasen der Stellensuche, in denen sich die Arbeitsuchenden gerade befinden, aufgeteilt. Sie erm\u00f6glicht es unter anderem, die eigene Behinderung zu thematisieren, das Bewerbungsgespr\u00e4ch vorzubereiten, die Folgen der Behinderung im Arbeitsleben zu verstehen und die eigene berufliche Integration erfolgreich zu gestalten. Die Schulung umfasst Aktivit\u00e4ten, Quizfragen, Videos und Erfahrungsberichte, die auf folgender Website zu finden sind&nbsp;:&nbsp;<a href=\"https:\/\/www.handimooc.fr\/\" target=\"_blank\" rel=\"noreferrer noopener\">https:\/\/www.handimooc.fr<\/a>&nbsp;.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Die besonderen Ma\u00dfnahmen f\u00fcr behinderte Menschen Wer als behinderter Arbeitnehmer anerkannt ist, kann insbesondere folgende Ma\u00dfnahmen nutzen\u00a0: Die AGEFIPH-Hilfen gliedern sich in drei Bereiche: Die Anerkennung als behinderter Arbeitnehmer er\u00f6ffnet au\u00dferdem einen bevorrechtigten Zugang zu verschiedenen Hilfsma\u00dfnahmen f\u00fcr die Besch\u00e4ftigungsf\u00f6rderung, f\u00fcr Aus- und Weiterbildungen und f\u00fcr die Anpassung der bestehenden Instrumente (Ausbildungsvertrag, Eingliederungsvertrag CUI etc.). 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